Museen und Schlösser
in der Lüneburger Heide

Ganz gleich, ob Sie eher schöne Stadtschlösser bevorzugen oder Museen zu unterschidlichen historischen Themen - in der Lüneburger Heide können Sie viel entdecken. Stöbern Sie einmal, wir möchten Ihnen einen kleinen Überblick geben zu interessanten Museen und Schlössern, die für Sie bei Ihrem Aufenthalt in der Lüneburger Heide sehenswert sein könnten:

Das Residenzmuseum im Celler Schloss

In einem der schönsten Welfenschlösser Deutschlands macht das Residenzmuseum Hofgeschichte und -geschichten lebendig: Celle als barocke Residenz, Exil der dänischen Königin Caroline Mathilde, Sommersitz der Könige von Hannover im 19. Jahrhundert - das Schloss ist Stein gewordene Welfengeschichte.

Die barocken Staatsgemächer locken mit prächtigen Stuckdecken italienischer Meister, weitere eindrucksvolle Schlossräume präsentieren Herrscher der Celler Linie, aus der einst Könige von Preußen und Großbritannien hervorgingen. In spannenden Inszenierungen und mit moderner Vermittlung werden in den prächtigen Räumen des Schlosses nahezu 1000 Jahre Welfengeschichte lebendig.

Kinder können in eigens für sie angebotenen "Kinderstationen" das Schloss und seine Geschichte entdecken, eine Rokoko-Perücke aufprobieren oder sich selbst einmal krönen ...

Das Schloss ist zentral in der Celler Altstadt gelegen, über das ausgewiesene Parkleitsystem finden Sie gute Parkmöglichkeiten.

Adresse und Information

Residenzmuseum im Celler Schloss
Schlossplatz 1
29221 Celle

Info-Telefon: 05141 - 12 373

Öffnungszeiten und Preise

Immer Dienstags - Sonntags: 10 - 17 Uhr

Freitags gilt Eintritt frei für alle!

Preis Erwachsene: 5,00 €
Kinder / Jugendliche bis 14 Jahre sowie alle Schüler haben freien Eintritt!
Familienkarte: 8,00 €
Gruppen (ab 15 Personen): 3,00 €


Das Museumsdorf Hösseringen

Am Landtagsplatz des ehemaligen Fürstentums Lüneburg entsteht seit 1975 das Freilichtmuseum der Lüneburger Heide. Umgeben ist das Museumsdorf von großen Waldungen, die zumeist erst seit der Aufforstung der Heideflächen vor ca. hundert Jahren aufgewachsen sind. Das Freigelände des Museums umfasst ca. 10 000 m².

Ein Mischwald zeigt die natürliche Vegetation vor der Entstehung der großen Heideflächen. Die angrenzende Heide mit einem Außenschafstall spiegelt das Landschaftsbild wider, wie es seit dem Mittelalter für die Lüneburger Heide charakteristisch ist. Daneben werden kleinere Ackerflächen mit alten Kulturpflanzen wie Buchweizen, Flachs, Roggen, Topinambur (Süßkartoffel), Kartoffeln und Rüben bestellt.

Mittlerweile wurden schon 26 typische Bauten der Lüneburger Heide hierher umgesetzt. Die Liste reicht vom imponierenden Hallenhaus des Brümmerhofes über Wagenremise und Feuerwehrhaus bis hin zum freistehenden Plumpsklo. Die Gebäude sind zu einem regionaltypischen Haufendorf und einer Einzelhofstelle zusammengefasst. In den eingerichteten Gebäuden wird das ländliche Wohnen und Arbeiten der Zeit von 1600 bis 1950 der Heideregion dargestellt.

Umfassende Dauerausstellungen zeigen Imkerei, Schafhaltung, Spinnen & Weben und Schmieden. Auch eine Sägerei und Stellmacherei vermitteln Einblicke in typische Arbeitsbereiche der Dorfbewohner. Bauerngärten der Zeit um 1900 und 1930 vervollständigen das ländliche Bild. Sie tragen ebenso wie Geflügel und Schafe auf der Weide am Dorfteich und auf der Heidefläche zur Veranschaulichung bei.

In der großen Ausstellungshalle sind auf etwa 450 m² jährlich wechselnde Ausstellungen zu sehen.

Sie erreichen das Museumsdorf Hösseringen über das Straßen-, Radwege- und Wanderwegenetz.
Die nächste Bahnstation ist Suderburg an der Bahnlinie Hamburg-Hannover, ca. 8 km vom Museum entfernt. Vom Hunderwasser-Bahnhof in Uelzen gelangen Sie in den Sommermonaten mit dem Entdecker-Bus zum Museumsdorf.

Adresse und Information

Museumsdorf Hösseringen
Landtagsplatz
29556 Hösseringen

Info-Telefon: 05826-1774
Fax-Anfragen: 05826-8392
e-Mail: info@museumsdorf-hoesseringen.de

Öffnungszeiten und Preise

Vom 15. März bis 31. Oktober, immer Dienstags - Sonntags: 10 - 17.30 Uhr
Beachten Sie bitte: Auch Montags an Feiertagen ist das Museumsdorf geöffnet!

Preis Erwachsene: 4,50 €
Kinder, 6 - 16 Jahre: 1,00 €
Erwachsene in Gruppen ab 10 Pers.: 4,00 €


Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg

Im Jahr 956 wird die Saline erstmalig urkundlich erwähnt. 1980, nach über 1000 Jahren Betrieb, wurde sie geschlossen. Die alten Salinengelände und Produktionsanlagen bildeten die Grundlage des Deutschen Salzmuseums. Bis in die Neuzeit hinein war Salz für die Vorratshaltung unentbehrlich. Die aus Lüneburgs Untergrund geförderte Sole wurde in bleiernen Pfannen gesiedet; übrig blieb ein besonders feines und begehrtes Kochsalz: das "weiße Gold" der Hansestadt. Man erfährt im Salzmuseum aber nicht nur etwas über die Geschichte Lüneburgs, sondern auch, in welchem Ansehen Salz bei anderen Völkern der Erde steht und für wieviele Produkte es als Bestandteil unentbehrlich ist. Kein staubiges Museum, sondern eines zum Anfassen, Fühlen und "Be-Greifen". Für diesen lebendigen Ansatz erhielt das Museum 1991 den Museumspreis des Europarates in Straßburg.

Führungen werden Montag bis Freitag 11.00, 12.30 und 15.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag 11.30 und 15.00 Uhr angeboten. Gruppenführungen auf Anfrage.

Adresse und Information

Deutsches Salzmuseum
Sülfmeisterstr. 1
21335 Lüneburg

Info-Telefon: 04131-450 65
Fax-Anfragen: 04131-450 69
e-Mail: info@salzmuseum.de
Telefon Tourist-Info: 04131-2076620

Öffnungszeiten und Preise

Von Mai bis September immer
Mo bis Fr: 9.00 bis 17.00 Uhr

Von Oktober bis April immer
Mo bis Fr: 10.00 bis 17.00 Uhr
Sa u So ganzjährig: 10.00 bis 17.00 Uhr

Erwachsene: 5,00 € / Erw.ermäßigt: 4,00 €
Schüler: 3,00 €
Familienkarte : 15,00 €
Kinder unter sechs Jahren: Eintritt frei!
Gruppenpreis Erwachsene (ab 8 Personen): 4,00 €